Klares JA zum Klimaschutz-Artikel – eine Verpflichtung auch für die Gemeinden

Auch im Wahlkreis Mittelland-Nord ist der Klimaschutz-Artikel in der Kantonsverfassung, von GMN-Grossrat Bruno Vanoni initiiert, mit klarer Zweidrittelsmehrheit angenommen worden. Besonders hohe Zustimmung gab es in den Gemeinden, in denen grüne Ortsparteien und/oder Grüne in Gemeindebehörden aktiv sind, so in Bremgarten (76,9% JA), Ostermundigen (72%), Wohlen und Bolligen (je über 71% JA). Auch in Muri, Zollikofen, Münchenbuchsee und Ittigen lag die Zustimmung über dem Durchschnitt des Wahlkreises (76,85% JA). Worb, Stettlen und Vechigen stimmten immerhin mit über 65% JA. Insgesamt stimmten 30 der 33 Gemeinden des Wahlkreises dem Klimaschutz-Artikel zu (nur in den Kleinstgemeinden Ferenbalm, Gurbrü und Wileroltigen gab es knapp ablehnende Mehrheiten, mit weniger als zehn Stimmen Differenz).

Der neue Verfassungsartikel verpflichtet nicht nur den Kanton, sondern ausdrücklich auch die Gemeinden zu aktivem Einsatz, um die Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen. Somit sind auch die Gemeinden und die auf Gemeindeebene aktiven Grünen gefordert, zusätzliche Massnahmen in die Wege zu leiten und ein rascheres Tempo einzuschlagen. In Zollikofen ist bereits wenige Tage vor dem Volks-Ja zum Klimaschutz-Artikel im Gemeindeparlament eine Motion eingereicht worden: „Mit einem Förderprogramm auf dem Weg zur Klimaneutralität„. Sie wurde von Parlamentsmitgliedern der Grünen Freien Liste GFL, EVP, glp und SP mitunterzeichnet.

Im Abstimmungskampf für den Klimaschutz-Artikel hatten sich viele Grüne stark engagiert. Im „Vorortspool“ der Lokalzeitungen „Bantiger Post“, Mitteilungsblatt Zollikofen und LokalNachrichten haben grüne Behördenmitglieder aus Bolligen, Ittigen, Ostermundigen und Zollikofen gemeinsam ein Inserat erscheinen lassen: