Regionales Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK II):

Grüne fordern weniger Bodenverbrauch und kein Zuwachs beim Autoverkehr

Die grünen Regional- und Stadtparteien im Gebiet der Regionalkonferenz Bern Mittelland sind mit den Planungsgrundlagen für das regionale Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept der zweiten Generation (RGSK II) nicht einverstanden. Sie kritisieren, dass das RGSK II von einem zu hohen Flächenbedarf fürs Wohnen ausgeht und viele Kapazitätsausbauten für den Strassenverkehr vorsieht. Die Grünen der Region Bern [1] fordern eine Überarbeitung mit dem Ziel, weniger Vorranggebiete für künftige Einzonungen auszuscheiden. Sie verlangen absolute Priorität für die innere Verdichtung wie auch für den öffentlichem Verkehr, den Fuss- und Veloverkehr; der E-Bike-Verkehr verdient dabei erhöhte Beachtung.

[1] Die grüne Stellungnahme zum RGSK II wurde von Mitgliedern der folgenden vier Stadt- und Regionalparteien der Grünen Kanton Bern erarbeitet:

– Grüne Mittelland-Süd
– Grüne Mittelland-Nord
– Grünes Bündnis, Stadt Bern
– Grüne Freie Liste GFL, Stadt Bern

Ausgehend von der gemeinsam erarbeiteten Stellungnahmen nehmen die Parteien einzeln am Mitwirkungsverfahren teil (allenfalls noch mit eigenen Akzentsetzungen aufgrund der örtlichen Verhältnisse).

Hier kann man die Medienmitteilung downloaden:

Mitwirkung RGSK II GMN